ESPERANTO

Im Wintersemester 2013/14 wird im Fachbereich SAG wieder ein Esperanto-Kurs angeboten. Alle Infos zu Esperanto gibt es hier.

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Meine aktuellen Kontaktdaten findest Du unter hs.kirf.tel

Termine

Aktuelle Kurstermine WiSe13:
Esperanto 1:Dienstag 14h00-15h30, G032
Filmseminar:Ab Di. 08.10., 15h45

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Sprechzeiten

Meine Sprechzeiten sind variabel. Bitte mache bei Bedarf einen Termin mit mir aus: Sprich mir auf den Anrufbeantworter unter (04921) 807-1274 oder sende mir eine ePost an sebastian.kirf (BEI) hs-emden-leer.de

Aktualisiert am 24.04.2011: Link zu einem erweiterten Interview mit Luc Montagnier: http://www.youtube.com/watch?v=PyPq-waF-h4

Ich arbeite derzeit noch an der Bereitstellung der Aufzeichnungen....

  • Aktualisiert am 22.03.2011: Rückmeldungen zum Film House of Numbers lesen
  • Aktualisiert am 18.03.2011: Fachgespräch am Donnerstag, 24.03. im Masterseminar "Prävention und Gesundheitsförderung im Kontext Sozialer Kohäsion"

Zu den Rückmeldungen zum Film

Einladung zu einem Gastvortrag


Trailer zum Film Link zum Video bei YouTube

Seit 2003 beschäftige ich mich „nebenher“ mit dem Thema HIV/AIDS und den alternativen Sichtweisen hierzu. Durch einen intensiven freundschaftlichen Kontakt mit der Frankfurter Ärztin Juliane Sacher, Spezialistin auf dem Gebiet der nichttoxischen Therapie von Krebs- und AIDS-Patienten, habe ich über die Jahre hinweg insbesondere zum Thema AIDS viele interessante Einsichten und Praxiserfahrungen sozusagen aus erster Hand erhalten können. Da „Gesundheit“ ein Teilgebiet unseres Fachbereiches ist, und weil ein positiver HIV-Test bekanntermaßen immer noch starke soziale und rechtliche Auswirkungen für die betroffene Person hat, ist das Thema HIV/AIDS für unseren Fachbereich gleich unter mehreren Aspekten interessant. Besonders spannend wird es sicherlich dann, wenn eine andere Sicht, als die gemeinhin bekannte und als gesichert geltende, auf das Thema eröffnet wird.

Ich freue mich daher sehr, dass sich die Frankfurter Ärztin Juliane Sacher bereit erklärt hat, einen Vortrag in Emden zu halten. Sie war bereits 2004 zweimal zu Gast und die Veranstaltungen wurden von Studierenden und Professoren sehr positiv angenommen. Unsere damaligen Vorabinfos zur Veranstaltung und einige Meinungen von Besuchern der ersten Veranstaltung findet Ihr im beigefügten PDF-Dokument (ENTFERNT). Während der „Aufhänger“ der damaligen Veranstaltungen ein Ausschnitt aus einer Videoaufzeichnung von Dr. med. Heinrich Kremer war, plane ich für den kommenden Vortrag einen anderen Einstieg:


Montagnier im Film Link zum Video bei YouTube

  1. Bereits stattgefunden: Am Dienstag, 22.03.2011 ab 20h in T151 wird als Einstieg in das Thema die Ende 2009 erschienene Filmdokumentation „House of Numbers“ präsentiert (Originalfassung mit deutschen Untertiteln): Der junge Filmemacher Brent Leung wollte ursprünglich lediglich der Frage nachgehen, worin der Unterschied zwischen HIV und AIDS liegt. Als er jedoch einmal mit seinen Recherchen angefangen hatte, öffneten sich ihm sogar die Türen der größten HIV/AIDS-Kapazitäten: Dr. Robert Gallo, der HIV als Ursache von AIDS identifizierte, und Prof. Luc Montagnier, Nobelpreisträger für die Entdeckung von HIV. In seiner Dokumentation lässt Leung aber auch Kritiker wie Prof. Duesberg zur Sprache kommen. Dieser wird von vielen als der prominenteste AIDS-Leugner verachtet. Es ist jedoch nicht Duesberg, sondern Montagnier, der sagt, dass man mehrfach mit HIV in Kontakt kommen kann, ohne sich chronisch zu infizieren.
    Nach 30 Jahren milliardenteurer Forschung herrscht selbst unter angesehenen Forschern Uneinigkeit. Dennoch wird der Bevölkerung ein streng monolithisches Bild vermittelt: HIV = AIDS = Tod. Kürzlich mussten die Zahlen der AIDS-Betroffenen in Afrika drastisch nach unten bewertet werden. Beginnt dieses Kartenhaus zu wackeln?

    Herausgekommen ist eine beachtenswerte Dokumentation, welche zahlreiche Preise erhielt und natürlich aber auch (wie das ganze Thema an sich) für einige empörte Reaktionen sorgte. Im November 2009 habe ich ein Interview mit Brent Leung geführt, anlässlich der Deutschlandpremiere des Filmes:
    Interview mit Brent Leung anhören.
    Weitere Informationen zu diesem Film gibt es unter http://www.houseofnumbers.com.
  2. Am Mittwoch, 23.03.2011 ab 19 Uhr in T151, wird die Frankfurter Ärztin für Allgemeinmedizin, Juliane Sacher, das Thema des Filmes aufgreifen und aus ihrer über 25 jährigen Praxiserfahrung in der Therapie HIV-positiv getesteter Menschen bzw. AIDS-Patienten berichten. Dabei wird sie die Widersprüche der Konsenstheorie „HIV macht AIDS“ sowie die medizinisch-theoretischen Grundlagen ihrer auf aktuellsten Forschungsergebnissen basierenden Behandlung darlegen und damit eine andere Sicht auf den Themenkomplex HIV/AIDS zur Diskussion eröffnen.
  3. Am Donnerstag, 24.03.2011, Juliane Sacher zu Gast im Masterseminar "Prävention und Gesundheitsförderung im Kontext Sozialer Kohäsion" bei Hr. Tielking für ein Fachgespräch. Das Seminar ist hierzu geöffnet für weitere Interessierte, die an dem Gespräch teilnehmen möchten.** Im Mittelpunkt des Interesses stehen hierbei folgende Punkte:
  • Aktuelle Zahlen und Ansätze zur HIV/AIDS-Prävention
  • HIV/AIDS als gesellschaftliches Problem
  • Erfahrungen mit individueller und gesellschaftlicher Ausgrenzung von HIV-/AIDS-Patienten
  • Möglichkeiten und Grenzen zur Normalisierung des Zusammenlebens mit HIV-/AIDS-Erkrankten
    Das Fachgepräch findet in Raum G002 ab 8h15 statt und ist bis 9h30 vorgesehen. (Verlängerung möglich)
    Am Abend um 19h30 wird Sie einen weiteren Vortrag zu den aktuellen Erkenntnissen in der Krebs- und AIDS-Medizin bei der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden (Grasstraße 1) halten.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema HIV/AIDS aus der Sicht von Juliane Sacher können dem Dokument Juliane_Sacher_AIDS-HIV.pdf entnommen werden, einer dreiteiligen Artikelserie, welche in der Zeitschrift raum&zeit im Jahr 2006 erschien. Selbstverständlich stehe ich gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung. Sollte sich ein Besuch von Fr. Sacher in einem angebotenen Seminar am Donnerstag (24.03.) anbieten, so bitte ich ebenfalls um eine entsprechende Mail an mich zwecks Terminkoordination.

Vita Juliane Sacher, Fachärztin für Allgemeinmedizin

  • geboren am 19.12.1945 in Dortmund
  • 1974 Approbation als Ärztin in Münster
  • 1975–1993 Vertragsärztin bei der Deutschen Lufthansa
  • seit 1983 in eigener Praxis niedergelassen.
  • 1987–1993 Ärztin des HIV-Modells der Bundesregierung
  • 1988 Sachverständige der HIV/AIDS-Kommission des Bundestages
  • 1990 zusammen mit Dr. Kief den Preis der Manfred Köhnlechner-Stiftung für "Biologische Therapie bei HIV/AIDS-Patienten mit wissenschaftlicher Auswertung"
  • 1990 Gründung der DAGNÄ in Hamburg (Deutsche AG niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter)
  • 1991 Gründung der HAGNÄ in Frankfurt (Hessische AG niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter)
  • Seit 1992 Gründungsmitglied IGUMED - Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin
  • Seit 1999 Gründungsmitglied DGEIM
  • 2000–2002 Teil-Assistentenstelle an der mathematischen Fakultät der Uni Wuppertal, Bereich Medizinstatistik bei HIV/AIDS.

    Seit über 25 Jahren Weiterbildung in den Bereichen Naturheilverfahren und biologische Medizin. Seit Anfang der 80er Jahre Beschäftigung mit den molekularbiologischen, evolutionsbiologischen und biochemischen Zusammenhängen der immunologischen, hormonellen und zellulären Störungen von chronischen Erkrankungen .

    Seit 20 Jahren Vorträge im In- und Ausland.

    Praxisschwerpunkte sind chronische Erkrankungen wie z.B. Krebs, AIDS, Immunprobleme durch Umweltschädigung

    Website: http://www.praxis-sacher.de

Rückmeldungen zum Film House of Numbers (22.03.2011)

Etwa 30 Zuschauer waren dabei. Dies sind die erhaltenen Rückmeldungen:

  • Sehr interessant
  • Informativ und sachlich, da alle Seiten des Themas beleuchtet werden
  • Aufklärend, da man durch allgemeine Medien und Schule usw. nicht umfassend informiert wird
  • Wichtig
  • Interessant
  • Schockierend
  • Die Geschichte der Diagnostik ist empörend
  • Der Film ist interessant aber auch verwirrend gewesen
  • Super, zum anregen sich eine kritische Meinung zu bilden. Leider ist dieses Thema der Medizin sehr umfangreich und jeder muß schauen wie persönlich damit umgegangen wird.
  • Wooow... durch meine Erfahrungen in Südafrika / Durban (Praktikum + Forschung) habe ich erlebt was AIDS für eine riesige Epidemie ist + Leute reihenweise daran sterben...
  • Interessant
  • Völlig neue Fakten / Ideen wurden aufgeworfen
  • Aufwühlend und beängstigend
  • Ein neues Beispiel, wie Bürger immer wieder aus Profitgier belogen werden

Info-Dokumente



Auszeichnungen des Films House of Numbers
Page last modified on 24.09.2013 21:49 Uhr